Warum du zu Diabetikerschuhen greifen solltest! Leave a comment

Diabetiker leiden oft unter dem Problem, dass es beim Tragen von normalen Schuhen oft zu Verletzungen an den Füßen kommt. Oftmals werden diese jedoch gar nicht bemerkt, da viele unter dem diabetischen Fuß leiden, der mit Durchblutungs- und Nervenstörungen verbunden ist.

Dies führt dazu, dass normale Schuhe ohne besondere Ausstattungsmerkmale einem nicht vor Verletzungen schützen können. Drückende Innennähte sind beim normalen Schuh häufig der Auslöser genau dieser Verletzungen.

Aber keine Angst! Es gibt eine Alternative, die wirklich weiterhilft. Und dies sind Diabetikerschuhe. Das Tragen dieser Art von Schuhen ist mit bestimmten angenehmen Vorteilen verbunden.

Zuallererst sind Diabetikerschuhe gut gefüttert. Dies sorgt dafür, das auf, drückende Innennähte komplett verzichtet werden kann. Auch die ausreichende Weite des Schuhs sorgt dafür, dass die Füße genug Platz haben und dabei nicht eingeengt sind.

Diese weite Konzeption des Schuhs bringt dabei den Vorteil mit sich, dass extra dicke für Diabetiker angefertigte Einlagen ihren Platz finden. Zum Schutz der Zehen verzichten Diabetikersocken außerdem auf den Einbau einer Vorderkappe.

Warum sollten Diabetiker keine normalen Schuhe tragen?

Diese Frage lässt sich relativ leicht beantworten. Diabetiker sind anfällig dafür am diabetischen Fußsyndrom zu erkranken.

Bei dieser Erkrankung werden ihre Füße anfällig für Verletzungen. Zu diesen kann es leicht kommen, da es zu Durchblutungs- und zu Nervenstörungen kommt.

So wird der Schmerz einerseits nur schwer oder oftmals auch überhaupt nicht wahrgenommen und andererseits heilt der Fuß aufgrund der Durchblutungsstörungen nur sehr schlecht und langsam.

Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass es zu Komplikationen kommt und dass große Verletzungen bereits durch kleine Steine, die in den Schuh geraten, ausgelöst werden können.

Daher ist es umso wichtiger alles zu tun, um Verletzungen zu verhindern. Eine Vernachlässigung der Pflege kann zu chronischen Wunden oder sogar bis zur Amputation führen.

Neben der täglichen Fußpflege und dem Tragen von Diabetikersocken spielen Diabetikerschuhe hier eine wichtige Rolle. Das Tragen von hochwertigen Diabetikerschuhen sorgt dann dafür, dass man bereits im eigenen Alltag vorbeugende Maßnahmen einleiten kann.

Wann soll man zu Diabetikerschuhen greifen

Kurz gesagt gibt es vier Situationen, bei denen du unbedingt zu Diabetikerschuhen greifen solltest. Erstens, wenn du am diabetischen Fußsyndrom leidest und deine Füße anfällig für Verletzungen im Verbund von Durchblutungs- und Nervenstörungen sind.

Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, empfehle ich dir den Artikel, den ich zum Thema „diabetischer Fuß“ verfasst habe. Diesen findest du hier.

Zweitens und drittens sind ebenso mit dem diabetischen Fuß verbunden. Jedoch können Durchblutungs- und Nervenstörungen auch unabhängig davon (zumindest zu anfangs) hiermit auftreten.

Weitere Informationen hierzu findest du ebenso im oben verlinktem Artikel zum diabetischen Fußsyndrom. Und viertens und letztens, wenn du noch keinen durch einen Orthopädie Schuhmacher maßgefertigten Schuh angefertigt bekommen hast und sozusagen noch in einer „Zwischenphase“ bist.

Eigenschaften von Diabetikerschuhen

Beim Kauf eines Diabetikerschuhs solltest du auf folgende Eigenschaften achten. Wichtig ist, dass sich der Fuß antibakteriell verhält, dass also Materialien verwendet werden, die den Fuß vor Bakterien schützen.

Weiterhin sollte auf eine extra weiche Polsterung geachtet werden. Diese verhindert das man sich an, drückenden Innennähten verletzt und garantiert dabei außerdem ein bequemes Tragegefühl.

Das verwendete Futter (Polsterung) sollte den Fuß dabei ganz sanft umschließen und ganz wichtig sollte optimal am Fuß anliegen. D.h., dass der Schuh zwar weit sein sollte jedoch nicht zu weit.

Welche Arten gibt es?

Damit man besser unterscheiden kann, was ich mit unterschiedlichen Arten von Diabetikerschuhen meine, habe ich diese Zwischenüberschrift hinzugefügt.

Im Grunde kann man zwischen zwei Arten unterscheiden. Einmal von den im Handel erhältlichen Diabetikerschuhen die oft unter verschiedenen Namen verkauft werden wie beispielsweise Gesundheitsschuhe oder Verbandschuhe.

Und die vom Orthopädieschuhmacher angefertigten Maßschuhe, die bis auf den letzten Zentimeter genau auf den Fuß des Kunden angepasst sind.

Wenn du einen solchen an dich angepassten Schuh benötigst, dann solltest du bei einem Orthopädieschuhmacher bzw. zuvor bei deinem Arzt in deiner Gegend vorbeischauen und dir einen orthopädischen Maßschuh verschreiben lassen.

Jetzt habe ich dir bereits einige Informationen rund um das Thema Diabetikerschuhe gegeben. Anschließend werde ich dir nun ein paar unterschiedliche Schuhe für Diabetiker zeigen, die für dich passend sein könnten.

Als kurze Anmerkung noch. Die meisten dieser Schuhe sind auf die reine Funktionalität beschränkt und halten dementsprechend nicht mit den Top-Designs der bekannten Hersteller wie Addidas oder Nike mit.

Alternative vorbeugende Maßnahmen

Neben dem Tragen von Diabetikerschuhen kann man auch noch anderweitig vorbeugende Maßnahmen einleiten. Dies ist so einerseits das Tragen von Diabetikersocken, die so aufgebaut sind, sodass sie auf einen Gummibund verzichten und mit einer handgekettelten Zehennaht ausgestattet sind.

Hier geht’s zum Beitrag. Und andererseits sollte zu Pflegeartikel wie Salben, Cremes, Nagelfeilen und Fußbäder gegriffen werden. In Zukunft wird zu diesem Thema noch ein Artikel verfasst, den ich dann hier dementsprechend verlinken werde.

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