Wer ist Schuld, wenn bei mir Diabetes ausbricht? Leave a comment

Wir wissen, dass Diabetes bestimmte Symptome auslöst.

Zu diesen gehören unter anderem solche wie ein ständiger Durst, Hunger und Müdigkeit.

Unbehandelt löst dies irgendwann Folgeerkrankungen aus, die für einen selbst sehr gefährlich werden können.

Daher ist es umso wichtig, bereits frühzeitig über die Symptome und die Behandlungsmöglichkeiten bescheid zu wissen.

Das ist vor allem dann wichtig, wenn bereits eine Insulinresistenz oder Prädiabetes vorliegt.

Ein bestimmtes Grundlagenwissen zu den Symptomen von Diabetes, Insulinresistenz und Prädiabetes kann einem später viel Leid ersparen.

Damit sich deine offenen Fragen klären habe ich diesen Beitrag erstellt.

Ich möchte dir hier zeigen welche Symptome es gibt, wie sie sich zwischen den Diabetikern Typen unterscheiden und welche Gründe es gibt, die dafür sorgen können, dass du an Diabetes erkrankst.

Zum Schluss will ich dir noch zeigen, wie du dir viele dieser Leiden ersparen kannst, indem du deinen Blutzuckerspiegel niedrig hältst.

Hierzu habe ich eine aus 11 Schritten bestehende Liste für dich aufgesetzt.

Kurzfassung

  • Ständiger Durst, Hunger, Müdigkeit und das langsame Heilen von Verletzungen sind Anzeichen für eine Diabetes Erkrankung.
  • Eine ausbleibende Behandlung kann zu Folgeerkrankungen wie: diabetische Ketoazidose, diabetische Nephropathie, diabetische Neuropathie, Gastroparese und weiteren Erkrankungen führen.
  • Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Diese kann nicht vorgebeugt werden.
  • Bei Typ 2 sieht die Situation anders aus. Hier sind die Faktoren bekannt die zuerst zu einer Insulinresistenz, Prädiabetes und im Anschluss zu Diabetes Typ 2 führen.
  • Zu 90-95 % kommt es zu einer Diabetes Typ 2 Erkrankung.
  • Ganz wichtig ist, dass du alles tust, um deinen Blutzuckerspiegel zu senken.

Warum muss ich aufpassen, wenn ich folgende Symptome bekomme?

Symptome wie ständiger Durst und Hunger, ein lang anhaltendes Müdigkeitsgefühl sowie das langsame heilen von Verletzungen sind mitunter erste Anzeichen dafür, dass du wahrscheinlich unter einem erhöhten Blutzuckerspiegel oder gar bereits an Diabetes Typ 2 leidest.

Wenn du verhindern willst, dass sich bei dir eine Insulinresistenz und infolgedessen ein Typ 2 Diabetes entwickelt, gilt es diese Symptome frühzeitig zu behandeln.

Eine ausbleibende Behandlung kann langfristig nämlich zu durchaus schwereren Komplikationen und zusätzlich zu Folgeerkrankungen führen.

Bevor ich dir erkläre, welche Symptome zu Diabetes führen können, möchte ich dich zuerst auf eine Erkrankung aufmerksam machen, die sich Prädiabetes nennt.

Wenn du an Prädiabetes leidest, besitzt du einen überdurchschnittlich hohen Blutzuckerspiegel. Die Problematik hieran ist, dass es schwierig ist die Symptome zu bemerken.

Im Verbund mit einer Insulinresistenz ist die Prädiabetes, nämlich sehr symptomarm.

Daher kommt es oft zu der Situation, dass man erst viel zu spät feststellt, dass man unter Prädiabetes und unter einer Insulinresistenz leidet.

Wichtig für dich ist außerdem folgende Information. Prädiabetes kann sich unbehandelt innerhalb von 5 Jahren zu einem Typ 2 Diabetes entwickeln.

Bevor wir uns der Frage widmen, weshalb Diabetes gefährlich ist müssen wir zuerst klären, warum es meistens zu Diabetes Typ 2 und nicht zu Typ 1 kommt.

Kurz gesagt gehen wir bei Diabetes von zwei Situationen aus.

Bei Typ 1 Diabetes ist der Körper überhaupt nicht mehr in der Lage Insulin herzustellen.

Das Hormon Insulin ist jedoch sehr wichtig.

Es ist nämlich in unserem Körper dafür verantwortlich, dass dieser nach dem Essen den aufgenommenen Blutzucker erst überhaupt abbauen kann.

Bei Typ 1 Diabetikern funktioniert dieser Prozess nun nicht mehr richtig d. h. entweder wird gar kein bzw. nur sehr wenig Insulin hergestellt.

Aus diesem Grund sind Sie auch gezwungen sich mehrfach pro Tag Insulin zu spritzen.

Somit ist Typ 1 Diabetes eine Autoimmunerkrankung bei welcher das eigene Immunsystem die körpereigene Insulinproduktion angreift.

Nun kommen wir zur zweiten möglichen Situation und zu derjenigen, zu der es in 95 % der Fälle kommt.

Ich spreche hier von Typ 2 Diabetes.

Hier verarbeitet der Körper das Insulin nicht mehr so gut, wie es noch vor der Erkrankung der Fall war.

Der Körper benötigt nun einfach länger, um das aufgenommene Insulin zu verarbeiten.

Dies führt langfristig dazu, dass sich der Blutzucker aufstaut, weil das Insulin die aufgenommenen Energiemengen nicht mehr schnell genug verarbeiten kann.

Und diese fehlende Möglichkeit das den Blutzucker schnell genug wieder abzubauen ist die eigentliche Gefahr von Typ 2 Diabetes.

Wenn man dauerhaft unter einem erhöhten Blutzuckerspiegel leidet, führt dies zur Entwicklung von Folgeerkrankungen.

Zu nennen sind hier Erkrankungen wie ein Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Netzhautschäden und Erektionsstörungen.

Eine Kombination dieser kann sogar zum sogenannten metabolischen Syndrom führen.

Zu welchen Symptomen kann es bei Diabetes kommen?

Häufiges Wasserlassen Starker Durst
Anhaltender Hunger Verschwommenes Sehen
Langsames Heilen von Verletzungen Kribbeln, Taubheitsgefühl sowie Schmerzen in Händen und Füßen
Dunkle Hautflecken Juckreiz und Pilzinfektionen
Müdigkeitsgefühl

So unterscheiden sich die Symptome bei Typ 1 und Typ 2 Diabetes

Nun wissen wir, dass Diabetes als Folge der Prädiabetes und der Insulinresistenz bestimmte Symptome auslöst.

Was wir jedoch noch nicht wissen ist, wie sich die Symptome zwischen Typ 1 und Typ 2 unterscheiden.

Da 90 bis 95 Prozent aller Diabetes Erkrankungen zu Typ 2 führen beginnen wir mit diesem.

Früher hat man Typ 2 Diabetes auch als Altersdiabetes bezeichnet, da es häufig erst nach dem 45. Lebensjahr auftritt.

Bevor ich zu den Symptomen komme und diese genauer erläutere, widme ich mich nochmals erneut einer Erklärung was bei Typ 2 nicht mehr so gut funktioniert.

Hier ist der Körper nun nicht mehr in der Lage das Insulin richtig zu verarbeiten.

Dies wiederum führt zu einem ansteigenden Blutzuckerspiegel.

Der Zucker im Blut kann aufgrund der Insulinresistenz nicht mehr schnell genug abgebaut werden.

Dies führt zu einem sich anstauenden Blutzucker, der nach einer bestimmten Zeit bestimmte Symptome entwickelt.

Ich werde die Symptome nun einzeln beschreiben.

Zuerst beginne ich mit dem dauerhaften Durstgefühl und den immer häufiger werdenden Toiletten Besuchen.

Wenn sich aufgrund des erhöhten Blutzuckerspiegels zu viel Zucker im Blut angesammelt hat, kommt es dazu, dass dies dem Körper Flüssigkeit entzieht.

Als Folge dessen kommt es zu Durst und dem Bedürfnis häufig die Toilette besuchen zu müssen.

Daneben kommt es ebenfalls zu dem Bedürfnis häufiger etwas Essen zu müssen.

Dies ist so, weil die Zellen keinen Zugang mehr zum Zucker haben, um daraus Energie gewinnen zu können.

Als Kettenreaktion führt dies dazu, dass die Muskeln und Organe nicht mehr ausreichend versorgt sind.

Und es kommt schlussendlich zu dem Bedürfnis mehr essen zu wollen.

Weil dem Körper nicht mehr genug Insulin als Energiespeicher zur Verfügung steht, kommt es außerdem zu einem Gewichtsverlust.

Stattdessen geht der Körper nun an seine Reserven und beginnt die Fettreserven und ebenfalls das Muskelgewebe anzugreifen.

Dies resultiert anschließend in einem Gewichtsverlust.

Der hohe Blutzucker führt ebenfalls dazu das die Flüssigkeit aus den Augenlinsen abgezogen wird.

Dies resultiert in Schwellungen und darin, dass die Betroffenen häufig verschwommen sehen.

Ein weiteres Symptom ist, dass Infektionen und Wunden langsamer heilen.

Dies ist aufgrund der schlechten Durchblutung so.

Neben diesen Symptomen kann es bei Senioren ebenfalls zu einer grippeähnlichen Müdigkeit, zu Harnwegsinfektionen, Taubheitsgefühlen sowie zu kribbeln und Zahnproblemen kommen.

Im Unterschied zu einer Typ 2 Diabetes Erkrankung ist Typ 1 eine Autoimmunerkrankung.

Hier produziert der Körper gar kein bis nur wenig Insulin.

Das Insulin kann hier seiner Aufgabe dementsprechend nicht mehr nachkommen und den Zucker aus dem Blut zu absorbieren.

Wenn Insulin nicht gespritzt wird, kommt es zu einem sehr starken Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Aus diesem Grund muss Insulin oft mehrfach am Tag gespritzt werden.

Wenn du unter Typ 1 Diabetes leiden solltest, solltest du deinen Blutzuckerspiegel regelmäßig aufzeichnen und diesen kontrollieren.

Aufgrund der Tatsache, dass Typ 1 eine Autoimmunerkrankung ist, die deutlich seltener vorkommt als Typ 2, leiden auch nur „5 %“ der Diabetiker unter Typ 1.

Ähnlich wie bei Typ 2 Diabetes kommt es auch hier zu ähnlichen Symptomen.

Dies sind so ebenfalls ein erhöhter Hunger und Durst, häufiges Wasserlassen sowie verschwommen Sehen bzw. Sehstörungen wie auch Müdigkeit bzw. Erschöpfung und ein Gewichtsverlust.

Der Unterschied zu Typ 2 ist jedoch, dass diese Erkrankungen meist ohne einen erkennbaren Grund auftreten.

Für die Betroffenen ist es ebenfalls wichtig zu wissen, dass es die sogenannte Flitterwochen Phase gibt.

In dieser Phase produziert der Körper noch eine gewisse Menge an Insulin.

Dies resultiert darin, dass der Betroffene in dieser Zeit weniger Insulin benötigt, um einen gesunden Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten.

Zu glauben, dass dieser Zustand jedoch dauerhaft anhält, kann ein Trugschluss sein, den man jedoch schnell bereut.

Diese Phase ist wie es der Name besagt jedoch zeitlich bedingt.

Danach kommt es also garantiert zu einer Verschlechterung der Situation.

Ebenso wie bei Typ 2 Diabetes ist auch hier eine Behandlung unerlässlich.

Ein ausbleiben der Behandlung kann bei Typ 1 wie auch bei Typ 2 zu den nun folgenden Erkrankungen führen.

Zu was kann Diabetes führen, wenn es nicht richtig behandelt wird?

Diabetische Ketoazidose

So kann sich eine diabetische Ketoazidose entwickeln.

Diese tritt auf, wenn Diabetes nicht frühzeitig erkannt und effektiv behandelt wird.

Bei der diabetischen Ketoazidose kann der Körper das Insulin nicht als Energie verwendet.

Stattdessen beginnt er damit Fett und Muskelmasse in Energie umzuwandeln.

Bemerkbar ist dies durch einen extremen Durst sowie durch das übermäßige Bedürfnis häufig die Toilette zu besuchen und durch eine anhaltende Müdigkeit.

Durch die erhöhten Keton Körper im Blut weist der Atem einen süßlichen Geruch auf.

Dieser Zustand führt unmittelbar dazu, dass sich der hohe Blutzuckerspiegel und die überschüssigen Ketone im eigenen Urin ansammeln.

Wenn eine Behandlung dieses Zustandes ausbleibt, kann es zur Bewusstlosigkeit und sogar ebenfalls zum Tod kommen.

Diabetische hypersomale Hyperglykämie Syndrom

Durch die hohen Blutzuckerwerte kann es dazu kommen, dass der Körper dehydriert. Dies kann in folge dessen wiederum zum Verlust des Bewusstseins führen.

Diese Erkrankung tritt am häufigsten bei Menschen auf, deren Diabetes nicht diagnostiziert wurde und wo dementsprechend keine Behandlung stattfindet.

Weiterhin kann das diabetische hypersomale Hyperglykämie Syndrom ebenfalls durch einen Herzinfarkt, Schlaganfall sowie durch eine Infektion verursacht werden.

Gastroparese

Bei einer Gastroparese kann sich der Magen aufgrund des hohen Blutzuckerspiegels nur schlecht entleeren.

Dies führt zu einem weiteren Anstieg des Blutzuckerspiegels.

In dessen Folge kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Sodbrennen kommen.

Diabetische Nephropathie

Bei Diabetes können sich Nierenschäden entwickeln.

Diese Schäden führen nun dazu, dass sich die Fähigkeit minimiert, Abfallprodukte aus dem Blut herauszufiltern.

Eine diabetische Nephropathie entwickelt sich meist jedoch erst in einem späteren Stadium der Diabetes Erkrankung.

Kreislaufprobleme

Wir wissen nun, dass der erhöhte Blutdruck in Verbund mit einem hohen Blutzuckerspiegel zu zahlreichen Problemen führt.

Genau deswegen kommt es auch zu Kreislaufproblemen.

Durch den erhöhten Blutdruck kommt es dazu, dass das Herz langfristig belastet wird.

Daneben sorgt der hohe Blutzuckerspiegel dafür, dass sich Fettablagerungen in den Wänden der Blutgefäße bilden.

Im Laufe der Zeit führt dies zu einer schlechteren Durchblutung des Körpers und zu einem erhöhten Risiko an einer Arteriosklerose zu erkranken.

Diabetes erhöht daneben ebenfalls das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle.

Aufgrund der Tatsache, dass das Insulin nicht mehr so schnell abgebaut wird, kommt es zu einer schlechteren Durchblutung des Körpers.

Diese schlechte Durchblutung wirkt sich auf die Hände und Füße aus und verursacht Schmerzen.

Die hier auftretenden Schmerzen bezeichnet man auch als Claudicatio intermittens.

Häufig kommt es nun auch dazu, dass die Betroffenen keine Schmerzen mehr wahrnehmen.

Das resultiert in einer diabetischen Neuropathie.

Aufgrund dessen kommt es hier auch immer häufiger zu Verletzungen an den Füßen.

Das Schlimme daran ist, dass der Betroffene dies oftmals nicht bemerkt.

Wenn nun eine regelmäßige Pflege der Füße ausbleibt, kann es leicht zu Verletzungen und Infektionen kommen, welche sich zu Geschwüren auswachsen.

Wichtig! Es kann zur Bildung des diabetischen Fußes kommen.

Hautprobleme

Bei Diabetes kommt es leicht dazu, dass die Haut austrocknet.

Dies ist dem Feuchtigkeitsmangel und dem hohen Blutzucker des eigenen Körpers zuzuschreiben.

Dieser Feuchtigkeitsmangel führt nun dazu, dass die Haut an den Füßen besonders leicht austrocknet und dass sich Risse entwickeln.

Dabei sind häufig die Hautfalten besonders stark betroffen. So kann es hier leicht zu Pilz- sowie zu Bakterien- und Hefeinfektionen kommen.

Finger, Zehen sowie die Achselhöhlen und Mundwinkel sind besonders anfällig dafür.

Oftmals eignet sich dies in Form der folgenden Symptome: Rötungen, Blasenbildung sowie auftretender Juckreiz.

Die Problematik die durch Druckstellen besteht, ist, dass es zur Bildung von Schwielen kommen kann.

Diese wiederum können sich infiziert zu Geschwüren entwickeln.

Wenn auch hier eine Behandlung ausbleibt, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Amputation führen.

Daher ist es wichtig frühzeitig einen Arzt aufzusuchen bzw. wenn es den Fuß betrifft zur Fußpflege zu gehen.

Was die Hautprobleme betrifft, kann man sagen, dass diese normalerweise recht schnell wieder abklingen, wenn der Blutzucker unter Kontrolle bleibt.

Schwangerschaftsdiabetes

Bei Frauen kann es während der Schwangerschaft zu Entwicklung eines Schwangerschaftsdiabetes kommen.

Hier kommt es zu einem erhöhten Blutdruck.

Eine ausbleibende Behandlung kann dazu führen, dass die Mutter innerhalb von 10 Jahren eine Typ 2 Diabetes entwickelt.

Auch das Kind leidet dann oftmals unter einem erhöhten Risiko ein Übergewicht und nebenbei eine verminderte Glukosetoleranz zu entwickeln.

Wichtig ist, dass durchschnittlich 50 % aller Mütter die während ihrer Schwangerschaft an Schwangerschaftsdiabetes erkrankt waren im Laufe der folgenden 10 Jahren eine Typ 2 Diabetes entwickeln.

Aus diesem Grund ist eine Behandlung sehr wichtig.

Unter diesen Bedingungen erkrankst du wahrscheinlich an Diabetes!

Mittlerweile sollte dir klar sein, wie es zu Diabetes Typ 1 und Typ 2 kommt.

Was jedoch immer noch unklar ist, ist die Frage, was genau den Diabetes auslöst.

Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir auch hier zwischen Typ 1 und Typ 2 unterscheiden.

Bei Typ 1 Diabetes greift das körpereigene Immunsystem bekanntlich die Insulin-produzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse an und zerstört diese.

Aktuell gehen die zu diesem Thema forschenden Wissenschaftler davon aus, dass Typ 1 Diabetes hauptsächlich durch die eigenen Gene und bestimmte Umweltfaktoren, wie Viren ausgelöst wird.

Nun kommt eine schlechte Nachricht.

Diabetes von Typ 1 kann aktuell nicht vorgebeugt werden.

Aus diesem Grund endet hier auch bereits die Abhandlung zu Typ 1.

Im Gegensatz zu Typ 1 wissen wir bei Typ 2 Diabetes jedoch recht genau welche Faktoren zur Bildung von Diabetes führen.

Kurz gesagt sind es unter anderem folgende Faktoren: Übergewicht, Fettleibigkeit, Bewegungsmangel, Insulinresistenz sowie in der Familie auftretender Diabetes.

Übergewicht, Fettleibigkeit und Bewegungsmangel sorgen dafür, dass sich eine Insulinresistenz ausbildet.

Diese wiederum kann neben Prädiabetes als Vorstufe von Diabetes Typ 2 gesehen werden.

An dieser Stelle ist ganz wichtig, wo sich das eigene Fett befindet.

Vor allem Bauchfett in Kombination mit einer Insulinresistenz erhöht nämlich das Risiko an Herz- und Gefäßerkrankungen zu erkranken.

Bei der Insulinresistenz handelt es sich um einen Zustand in dem die Muskel- sowie Leber- und Fettzellen das Insulin nicht mehr gut nutzen können.

Aufgrund dessen kommt es nun dazu, dass der Körper immer mehr Insulin benötigt, damit ausreichend Zucker in die eigenen Zellen gelangen kann.

Dies führt dann dazu, dass die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produziert.

Mit fortschreitendem Zeitverlauf kann diese nun jedoch nicht mehr so viel Insulin produzieren und es kommt zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Die Insulinresistenz ist die Grundlage für Typ 2 Diabetes.

Das Problematische an der Insulinresistenz ist jedoch, dass man diese Symptome oftmals nicht oder erst dann bemerkt, wenn sie sich bereits zu einer Typ 2 Diabetes weiterentwickelt haben.

Dies führt häufig dazu, dass man ganz unbemerkt in eine Diabetes Typ 2 Erkrankung hineingerät und die Chancen für eine noch funktionierende Vorbeugung von Typ 2 versäumt.

Wenn Diabetes bereits in der Familie existiert ist dies ebenfalls eine nicht zu vernachlässigende Ursache.

Wenn also feststeht, dass beispielsweise die Eltern oder Großeltern bzw. andere nahe Verwandte ebenfalls unter Diabetes leiden bzw. gelitten haben, gilt es die Ohren zu spitzen.

In diesem Fall empfiehlt es sich alle paar Jahre eine Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen.

Unterschiede der Diabetes Erkrankung – Bei Männern und Frauen

Die meisten Symptome, die durch Diabetes ausgelöst worden sind bei Männern und Frauen recht identisch.

Dies sind so allgemeine Symptome wie ein dauerhafter Durst, ständiges Wasserlassen sowie Schwindel und Gewichtsverlust.

Neben diesen Problematiken gibt es jedoch auch Erkrankungen an denen typischerweise vermehrt Männer oder ebenso Frauen erkranken.

So kommt es bei Männern häufiger zu Muskelschwund, Genitalpilz und zu Erektionsstörungen in Form einer erektilen Dysfunktion.

Bei den Frauen ist diese Liste jedoch um einiges länger.

So kommt es hier häufig auch zu Genitalinfektionen, Harnwegsinfektionen und zum Syndrom der polyzystischen Eierstöcke.

Wenn die Wechseljahre eintreten kann es zu einer weiteren Problematik kommen.

Diese ist die Kombination von Diabetes mit den sich verändernden Hormonen.

Diese Kombination ist häufig mit einem Anstieg des Blutzuckerspiegels und in dessen Folge mit einer Gewichtszunahme und Schlafstörungen verbunden.

Diese Problematik erhöht so das Risiko für weitere Komplikationen.

Das führt dazu, dass Frauen im Vergleich zu Männern an einem höheren Risiko von Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen und Depressionen leiden.

So kannst du testen ob du unter Diabetes leidest

Die meisten Probleme, die frühzeitig bei Diabetes auftreten sind auf den erhöhten Blutzuckerspiegel zurückzuführen.

Aus diesem Grund werden die hiermit verbundenen Warnzeichen oftmals nicht direkt oder nur zu spät bemerkt.

Bei manchen kann dies sogar so weit führen, dass Sie Ihre Diabetes Erkrankung erst dann bemerken, wenn Sie bereits Probleme mit den Langzeitschäden von Diabetes haben.

Info! Die Information trifft auf Typ 2 Diabetes zu. Bei Typ-1 Diabetes werden die Symptome häufig bereits nach weniger Tagen oder Wochen bemerkt.

Oben im Beitrag habe ich ja bereits erläutert, zu welchen Symptomen es bei Diabetes kommt.

Nun steht noch die Frage offen, was man tun kann, wenn man bemerkt, dass man an diesen Symptomen leidet.

Grundsätzlich gibt es vier Möglichkeiten, wie Diabetes festgestellt werden kann.

Dies ist so das Messen des Nüchternblutzuckers, der orale Glukosetoleranztest sowie der Diabetes-Urintest und der HbA1c-Wert.

An dieser Stelle werde ich die vier Testmethoden nur sehr grundsätzlich beschreiben.

Mehr dazu findest Du in meinem Beitrag über Diabetes.

Nüchternblutzucker messen

Beim Messen des Nüchternblutzuckerwertes nimmt der Arzt Blut ab und überprüft dabei die Zuckerwerte und die Fette.

Der Patient muss hier nüchtern erscheinen und darf mindestens 4, besser sogar 8 Stunden zuvor nichts gegessen haben.

Der Test kann nun verschieden Ergebnisse auswerfen.

  1. Blutzuckerwert kleiner als 110 mg/dl
    • Hier liegt kein Diabetes vor.
  2. Blutzuckerwert mindestens 126 mg/dl oder mehr
    • Wahrscheinlich liegt Diabetes vor. Um dies zu überprüfen wird der orale Glukosetoleranztest durchgeführt.
  3. Blutzuckerwert zwischen 110 und 125 mg/dl
    • Die Blutzuckerwerte gelten als Grenzwertig. Hier kann ein Vorstadium von Diabetes bzw. eine Insulinresistenz vorliegen. Hier kommt es auch zur Anwendung des oralen Glukosetoleranztests.

Orale Glukosetoleranztest

Der orale Glukosetoleranztest wird eingesetzt, um zu überprüfen, ob a) wirklich Diabetes vorliegt oder ob b) der Patient gefährdet ist an Diabetes zu erkranken.

Wenn man nun an dem Test teilnimmt, ist es wichtig, dass man sich in den drei Tagen vor der Untersuchung normal und mit ausreichend Kohlenhydraten ernährt.

Rauchen ist in dieser Zeit nicht erlaubt.

Hier findest du mehr zum oralen Glukosetoleranztest.

Diabetes Urintest

Grundsätzlich befindet sich im Urin kein bzw. nur wenig Zucker.

Insofern die Niere den Zucker nun nicht mehr zurückhalten kann, kann es dazu kommen, dass sich im Urin Zucker sammelt.

Durch einen Teststreifen kann man nun Testen, ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass man unter Diabetes leidet.

Zu beachten ist hierbei jedoch, dass dieser Test lediglich zur Selbstbestätigung dient.

Um feststellen zu können, ob wirklich Diabetes vorliegt, ist ein Test, welcher durch den Arzt durchgeführt wird, weiterhin unerlässlich.

HbA1c-Wert

Der HbA1c-Wert kann ebenfalls zur Bestimmung von Diabetes verwendet werden.

Dieser ist ein Laborwert und erlaubt einen Blick auf die Blutzuckereinstellung der letzten zwei bis drei Monate.

Hier sind die folgenden drei Werte interessant:

  1. Bei Gesunden Menschen liegt der Wert bei ungefähr 30 mmol/mol
  2. Bei Diabetes Typ 1 Patienten liegt der Wert meistens unter 58 mmol/mol
  3. Menschen die an Typ 2 Diabetes leiden haben normalerweise einen Wert zwischen 48 und 58 mmol/mol.

11 Methoden mit denen du etwas gegen deinen hohen Blutzuckerspiegel tun kannst

Zuerst einmal ist es wichtig, dass du dir eine Diagnose beim Arzt einholst.

Dieser kann dir sagen, ob du bereits unter Diabetes mellitus leiden tust oder ob du dich noch in einem Frühstadium befindest.

Dieses Vorstadium bezeichnen wir bekanntermaßen als Prädiabetes.

Dabei tritt es mit einem erhöhten Nüchternblutzucker oder/und mit einer gestörten Glukosetoleranz auf.

Neben diesen grundsätzlichen Informationen kannst du aber auch ganz spezielle Schritte einleiten, welche dir helfen deinen Blutzucker zu reduzieren.

Daher habe ich dir nun eine aus 11 Schritten aufgebaute Liste aufgestellt, welche dir zeigt, was du tun musst, damit sich dein Blutzucker reduziert.

  • Schritt 1: Auf Zucker und raffinierte Kohlenhydrate verzichten
  • Schritt 2: Regelmäßig Sport machen
  • Schritt 3: Wasser trinken und auf zuckerhaltige Getränke verzichten
  • Schritt 4: Abnehmen (wenn man an Übergewicht leidet)
  • Schritt 5: Mit dem Rauchen aufhören
  • Schritt 6: Sich kohlenhydratarm ernähren
  • Schritt 7: Auf die Größe der Portionen achten
  • Schritt 8: Dauerhaftes Sitzen vermeiden
  • Schritt 9: Ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich nehmen
  • Schritt 10: Vitamin D-Spiegel optimieren
  • Schritt 11: Neben Wasser auch Tee und Kaffee trinken

Diese Schritte habe ich an dieser Stelle jedoch nur recht grob definiert, da dieser Beitrag an dieser Stelle bereits mehr als 3000 Wörter umfasst.

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